„Was ist koscher?“, „Feiert ihr Weihnachten?“, „Wie betet ihr?“ – solche und weitere Fragen durften die Schüler*innen der 7. Klassen den Likratinos Dana, Oscar, Gidi und Nechami stellen.
Statt Frontalunterricht wurde hier in einer Begegnung ausführlich über die jüdische Religion informiert. „Likrat“ ist ein hebräisches Wort und bedeutet „aufeinander zugehen“ – und genau das ist passiert: Begegnung auf Augenhöhe, offen, neugierig und ganz ohne Vorurteile. Besonders spannend war, wie unterschiedlich Judentum gelebt werden kann:
„Nicht jede jüdische Person isst koscher, und nicht jede geht jeden Freitag in die Synagoge“, erzählte einer der Likratinos.
„Es ist wie bei allen Religionen – manche sind strenger, manche lockerer.“

Als Vorbereitung für die Reise nach Krakau durften die Schüler*innen hier all ihre Fragen, Bedenken oder Überlegungen äußern – um so Vorurteilen oder diskriminierendem Denken vorzubeugen. Antisemitismus ist leider zunehmend ein Problem in unserer Gesellschaft. Daher ist es umso wichtiger, solche Workshops zu fördern – und auf diese Weise Hass einzuschränken.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren großartigen Likratinos: Dana, Nechami, Oscar und Gidi!

Kopp Kathrin, 7NI